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Aktuelles

 Seit Februar 2017 arbeitet Frau Birgit Radeck als  Koordinatorin für das Bürgerbündnis.


Im Bürgerbüro Dillinger Straße 1 ist sie erreichbar:

Dienstag: 14:00 - 16:00 Uhr


Im AWO-Heim Thomas-Müntzer-Straße 25 ist sie erreichbar:

Donnerstag: 14:00 - 16:00 Uhr


Und nach Bedarf mit Anmeldung.

Tel.:                03571 - 6079705

e-mail:           radeck@raa-hoyerswerda.com

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Womens Meeting

Am 21.10.2022 trafen sich die Frauen des Frauentreffs zu ungewohnter Zeit, am späten Nachmittag. Das war der Wunsch der Frauen, die entweder arbeiten oder zur Schule gehen. Auch sie wollten gern wieder am Treffen teilnehmen.
So entstand im Lauf des Nachmittags eine sehr lange Tafel, an der über 40 Personen Platz fanden. Jede der Frauen hatte ein typischen Gericht/ Essen aus ihrer Heimat mit. So konnten Spezialitäten aus Afghanistan, Albanien, der Türkei, Ukraine, Deutschland, Iran, Indien, Pakistan, Georgien, Syrien, Tschetschenien, Libyen, dem Libanon, Armenien verkostet werden.
Wir haben uns ausgetauscht, es wurden neue Bekanntschaften geschlossen.
Wir werden uns auch in der Zukunft regelmäßig am Nachmittag treffen, z.B. am 25.11.2022.

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Wieder deutliche Kritik am Ausländeramt des Landkreises durch Bürgerbündnis

Nach dem öffentlich sehr interessiert wahrgenommenen Konflikt zwischen dem Bündnis in Hoyerswerda und dem Landkreis (siehe unten Dokumentation Konflikt) platzt jetzt dem Bündnis in Wehrsdorf der Kragen und veranlasst die Engagierten dort zu einem Offenen Brief, den wir hier zugänglich machen.






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Spiel und Spaß beim Sportfest in der IKW 2022
Bereits im Laufe des Tages hatte sich abgezeichnet, das Petrus es nicht gut meint mit unserem Sportfest. Pünktlich zum Beginn 14 Uhr öffnete der Himmel alle Schleusen und es goss wie aus Strömen.
Die Kinder waren bereits informiert und warteten. So haben wir in der 4. Etage der Unterkunft für Geflüchtete die Gänge und das Spielzimmer kurzerhand zum „Sportstadion“ umfunktioniert. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei, ob beim Stelzenlauf, Sackhüpfen, Federball, Klettball spielen oder dem Stuhltanz. Die Gewinner bekamen kleine Preise, aber auch Süßes für alle Kinder wurde ausgereicht.
So war unser Sportfest etwas kleiner als gedacht, aber es hat allen Beteiligten Spaß gemacht. Danke auch an alle ehrenamtlichen Helfer und die AWO Lausitz.

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Interkulturelle Frauentreffs in der IKW 2022
Auch in den interkulturellen Wochen trafen wir uns zu unserem Frauentreff. Dabei waren Frauen aus vielen Nationen, die zum Teil in der Stadt Hoyerswerda und Umgebung wohnen oder in den Unterkünften für Geflüchtete in Hoyerswerda.
Begonnen haben wir mit Sport, um uns beim Bälle zuwerfen kennenzulernen.
Zu Gast hatten wir Frau Dr. E. Bähnisch und D. Schmittke vom Sächsischen Flüchtlingsrat.
Frau Dr. Bähnisch hat uns informiert, wie wir unsere Abwehrkräfte in der Grippezeit stärken können, welche Hausmittel gut gegen erste Symptome helfen, wann man einen Arzt aufsuchen sollte. Auch über die jährlich stattfindenden Grippeschutzimpfungen wurde informiert.
Herr Schmittke hat über die Arbeit des sächsischen Flüchtlingsrates in Dresden informiert, sich aber auch die Sorgen und Nöte der Frauen angehört und notiert.
Natürlich gab es auch zu essen und zu trinken, auch Selbstgebackenes wurde angeboten.
Diese Treffs sind für die Frauen sehr wichtig, ein fester Anlaufpunkt in der Woche zum Austauschen, Empowern, Kennenlernen. Einige der Frauen sind Stammgäste, es kommen aber immer wieder neue Frauen dazu, die Anschluss und Hilfe suchen.













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Nachruf - R.I.P. Gujjar Nasrudin
Liebe Bunte Bautzener, liebe Paten,
ein Mensch hat seinem Leben in der Gemeinschaftsunterkunft in Hoyerswerda seinem Leben ein Ende gesetzt!
In der schnelllebigen Zeit ist es fast untergegangen, dass ein 53-jähriger Mann, der vorher auch einige Jahre in Bautzen gelebt hat, sich schon am 28. August 2022 in der Gemeinschaftsunterkunft Hoyerswerda durch einen Sprung aus dem 4. Stock selbst getötet hat. Was muss ihn zu diesem Schritt veranlasst haben, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah? Meine Betroffenheit ist besonders groß, weil ich ihn persönlich kannte und ihn in der Zeit in Bautzen gemeinsam mit anderen pakistanischen Freunden selbst betreut hatte. Deshalb möchte ich ihm auch auf diesem Weg ein Gesicht geben und an ihn erinnern und daran, was es mit Leuten machen kann, die über viele, viele Jahre keine Perspektive, keine Chance hier in Deutschland bekommen Fuß zu fassen und immer das Gefühl haben, nicht erwünscht zu sein.
Herr Gujjar Nasrudin, 1969 geboren in Pakistan, lebte schon mindestens seit 2015 im Landkreis Bautzen. Er war schon damals schwer krank, denn er war in 2015 zeitweise in stationärer Behandlung gewesen, musste sogar zeitweilig einen gerichtlichen Betreuer bekommen. Er benötigte mindestens seitdem regelmäßige ärztliche Betreuung. Ohne Krankenkassenkarte war das immer sehr aufwendig und bürokratisch, denn es mussten immer Einzelbehandlungsscheine beantragt werden. Seine ständigen "Umverteilungen" von Ort zu Ort machten eine kontinuierliche ärztliche Betreuung unmöglich und auch eine Integration in die deutsche Gesellschaft.
Herr Gujjar Nasrudin wohnte im Landkreis Bautzen mindestens an 5 verschiede-nen Orten und wurde mindestens 4 x umverteilt. Er lebte, neben 2 Wohngemein-schaften, leider die meiste Zeit in Gemeinschaftsunterkünften, so im Spreehotel und im Greenpark in Bautzen und dann später in der Gemeinschaftsunterkunft in Hoyerswerda.
- In 2015 wohnte Gujjar Nasrudin noch in Neschwitz in einer WG, wurde aber dann "umverteilt" nach Weißenberg, Lauske (2016)
- Dann erfolgte wieder eine "Umverteilung" ins Spreehotel Bautzen (2016).
- Nach Schließung des Spreehotels wurde er im Sommer 2017 in die Gemeinschaftsunterkunft Greenpark (Flinzstraße 15c) umverteilt.
- Nach der Schließung des Greenparks wurde er Ende 2019 wieder "umverteilt", dieses Mal nach Hoyerswerda in die dortige Gemeinschaftsunterkunft.
- Seit Ende 2019 lebte er in der GU in Hoyerswerda und entschied sich am 29.08.2022 seinem Leben ein Ende zu setzen.

Hätte man es verhindern können? Hätte ich es verhindern können?
Natürlich kenne auch ich nicht seine Beweggründe diesen Schritt zu gehen und sein Leben zu beenden. Nach seinem unfreiwilligen Umzug nach Hoyerswerda konnte ich ihn nicht mehr unterstützen. Fest steht für mich jedoch, dass sein Entschluss sicher auch mit seinem jahrelangen Leidensweg von einer Gemeinschaftsunterkunft zur nächsten und der fehlenden Lebensperspektive, zu tun hat. Man hat es ihm alles andere als leicht gemacht, trotz seiner schweren Erkrankung.
Ich hoffe nun, dass er seine letzte Ruhe mit Unterstützung seiner Angehörigen in seiner Heimat finden wird.       R.I.P. Herr Gujjar Nasrudin
Der Sächsische Flüchtlingsrat schreibt dazu:
"Am 28. August begeht ein 53-Jähriger Mann aus Pakistan in einer Gemeinschafts-unterkunft in Hoyerswerda Selbstmord. Bereits wenige Monate zuvor starb eine weitere Person aus der gleichen Massenunterkunft. Die Belastung über Jahre mit hunderten Menschen ohne Perspektive auf Aufenthalt leben zu müssen, ist laut Bewohner*innen der Unterkunft menschenunwürdig. Kritik daran besteht seit Jahren, dennoch wird im Freistaat nicht von diesem Unterbringungskonzept abgerückt."
Es gab zwei Veröffentlichungen dazu (Sächsischer Flüchtlingsrat und Sächsische Zeitung):
https://www.saechsischer-fluechtlingsrat.de/de/2022/09/09/zwei-suizide-binnen-weniger-monaten-massenunterkunft-in-hoyerswerda-ist-keine-dauerloesung/
https://www.saechsische.de/hoyerswerda/toedlicher-sturz-aus-asylbewerberheim-hoyerswerda-5752793.html
Passen wir gut aufeinander auf!
Ralph Döcke

(Ralph Döcke ist Mitglied im Bautzener Bündnis)

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Landrat W
itschas startet sein Amt mit einer Verwarnung
Die Auseinandersetzung zwischen dem Landratsamt und dem Bürgerbündnis/der Kirchengemeinde Hy-Nst hat ein (vorläufiges?) Ende gefunden mit einer Verwarnung der Sächsischen Datenschutz-beauftragten gegen das Ausländeramt des Landkreises.

Weiteres siehe unten Dokumentation Konflikt

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Hurra wir sind Schulkinder
Auch in diesem Jahr haben die ABC Schützen in den Gemeinschafts-unterkünften dem Schuleintritt entgegen gefiebert.
Natürlich konnten wir auch in diesem Jahr jedem Kind einen Ranzen, gefüllt mit Federmappe , Stiften und Sportbeutel übergeben. Fr. Roß von der AWO hat die Eltern informiert über die SchulPFLICHT, gesunde Brotbüchse, Führen und Kontrollieren des Hausaufgabenheftes und vieles mehr.
Dann bekamen die schon aufgeregten Kinder eine Zuckertüte und ihren Ranzen. So sind sie zum Beginn ihrer Schulzeit gut ausgerüstet und starten in die aufregende Schulzeit.
Danke an alle Spender, Helfer und die AWO, die die Räume zur Verfügung gestellt hat.












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Fahrrad fahr‘n
Am 04.08.2022 fand bei der Verkehrswacht in Hoyerswerda ein Fahrradkurs für Migranten statt. Es ging (nicht nur) um das Erlernen des Fahrens, aber auch um die Voraussetzungen um sich im Straßenverkehr sicher bewegen zu können. Aus welcher Straßenseite nutze ich die Fahrradwege, was bedeuten die Verkehrszeichen? Fahrradfahren ist mehr als nur einfach losradeln. Dieser Kurs wird weiter vertieft und fortgesetzt. Danke an Frau C. Zinke und die Verkehrswacht Hoyerswerda. Das Projekt wurde unterstützt von der RAA Hoyerswerda Projekt HIP und HY hilft mit Herz






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Sommerfest 2022
Am 22.Juli fand ein gemeinsames Sommerfest von 'Immigrant NW' und 'Hoyerswerda hilft mit Herz' statt. Nach über 2 jähriger Coronapause war es das 1. Treffen in dieser Größe. Beim gemeinsamen Essen und Trinken wurde sich ausgetauscht, neue Bekanntschaften geschlossen und neue Pläne für die zweite Hälfte des Jahres 2022 geschmiedet. Danke an alle Teilnehmer und die Köchinnen! Leider mussten wir Pfarrer J. Michel verabschieden, der seinen Wirkungskreis verlegt. Mit Blumen und Geschenken wurde Auf-Wiedersehen gesagt.






















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Erster Frauentreff nach der Sommerpause
Auch am 20.Juli trafen wir uns im Jugendclubhaus Ossi zu unserem wöchentlichen Frauentreff. Trotz der Hitze haben wir uns sportlich betätigt, einige Frauen hatten ihre Kinder dabei. Alle hatten viel Spaß dabei. Danach hat Fr. Dr. Bähnisch über die Gefahr von Zeckenbissen informiert, wie sehen diese aus, wie kann man vorbeugen, woran erkennt man einen Zeckenbiss, was sind die Folgen. Auch über eine vorbeugende Impfung wurde informiert, die auch durch das Asylbewerberleistungsgesetz abgedeckt ist. Bei kühlen Getränken wurde dann noch geklönt und Erfahrungen ausgetauscht, z.B. über die verschiedenen Schulsysteme und auch über Heimunterbringungen von Kindern in anderen Ländern. Erschreckend dabei ist, das es in bestimmten Ländern für diese Kinder gar keine Schulbildung gibt, weil diese Geld kostet.
Birgit Radeck/ RAA HY/ Projekt HIP/ HY hilft mit Herz


























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Am 29.Juni trafen sich wieder Frauen im Jugendclubhaus Ossi.
Da der Sportclub aktuell keine Kapazitäten für Sport Begleitung hat, haben wir heute selbständig trainiert und hatten viel Spaß.

Danach konnten wir uns austauschen. Fr. Radeck informierte über verschiedene Veranstaltungen, so haben sich z.B. einige der Frauen für die Spätschicht am 1.Juli angemeldet. Sie wollen mit ihren Familien Firmen in Hoyerswerda besuchen, um evtl. Arbeit oder Ausbildungs-plätze zu finden.
Beim „Remmi- Demmi“ am 3.Juli werden einige des Vereins „Immigrant Networks“ wieder den Kuchenbasar mit Leben und Kuchen erfüllen. Natürlich kommen euch die Frauen am Sonntag besuchen und den Kuchen kosten.
Für den Juli ist ein Fahrradkurs geplant, mit der Verkehrswacht.

So können die Frauen Fahrrad fahren lernen.
Gesprochen haben wir auch über die Vorzüge des „Schwimmens- Könnens“. Leider gibt es in Hoyerswerda keine reinen „Frauenzeiten“ im Lausitzbad, so haben die Frauen keinen Mut es zu lernen. Aber sie ermutigen ihre Kinder, dies zu tun. Mit einer Liste versuchen wir, Schwimmkurse zu buchen.
Für eine der nächsten Treffen bereitet Fr. Dr. Bähnisch einen Vortrag über Zecken vor. Dann hieß es leider wieder „Auf Wiedersehen“.

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Dokumentation Konflikt

Landratsamt Bautzen - Bürgerbündnis / Kirchengemeinde:

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Do, 8.September
Datum: 2022-09-08T07:57:22+0200

"Sehr geehrter Herr Pfarrer Michel,
herzlichen Dank für Ihre E-Mail, die mir von Herrn Schilling weitergeleitet wurde.
Ich habe mir den aktuellen Stand in der Angelegenheit zuarbeiten lassen, dies betrifft insbesondere die von Ihnen zur Verfügung gestellten Schreiben der Landesdirektion und der Sächsischen Datenschutzbeauftragten.
Letzteres enthielt eine ausführliche Auseinandersetzung mit den datenschutzrechtlichen Belangen rund um die Weitergabe des Kreditvertrages durch unser Ausländeramt sowie eine Antwort auf die von Herrn Schilling übermittelte Rechtsauffassung unseres Hauses. Im Ergebnis ist festzustellen, dass der bearbeitende Referatsleiter unserer Argumentation nicht folgte und eine Verwarnung aussprach. Wir werden an dieser Stelle keine erneute Replik verfassen und sodann die Verwarnung zum Anlass nehmen, in ähnlich gelagerten Fällen die notwendige datenschutzrechtliche Sorgfalt walten zu lassen.  

Vor diesem Hintergrund möchte ich mich für diesen Fehler bei Ihnen, vor allem jedoch bei den Betroffenen, entschuldigen.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Witschas       

Landrat"

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Di, 6.September

Durch Urlaub, Stellenwechsel, Umzug u.ä. hatte der Schriftwechsel zum Thema etwas Pause ...

Am 11.Juli (32) antwortete die Landesdirektion. Leider etwas enttäuschend. Es gab keine eigenen Prüfungen zu den Anlässen. Die bekannten Äußerungen des LRA wurden als ausreichend empfunden. Kein Handlungsbedarf ...

Zu einem ganz anderen Ergebnis kam die Sächsische Datenschutzbeauftragte. Nach der eingeräumten Möglichkeit für das LRA, noch einmal eine eigene Prüfung durchzuführen (>31), die keine neue Einschätzung zur Folge hatte, wurde dem Ausländeramt des Landkreises eine Verwarnung ausgesprochen (33) - wegen Verletzung des Datenschutzes.

Pf. Michel nahm dies noch einmal zum Anlass, die Landesdirektion an ihre Rechts- und Fachaufsicht zu erinnern (34), die nach seiner Meinung im konkreten Falle überhaupt nicht wahrgenommen wurde ...








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Do, 30.Juni

Anbei eine Erwiderung von LR Harig vom 14.Juni (29) und eine Antwort von Pfr. Michel vom 30.Juni (30).

Eingetroffen auch eine erste Bewertung der Sächsischen Datenschutzbeauftragen vom 22.Juni (31):

• es bestehen „massive Zweifel“ an der vom Landratsamt angeführten Rechtsgrundlage für die Offenlegung der Daten der Darlehensnehmer
• eindeutig „datenschutzrechtlich unzutreffend“ ist die Aussage von dem 1.Beigeordneten, Herrn Udo Witschas, dass Pfr. Michel nicht als natürliche Person gelte und daher sich nicht auf Grundrechte des Datenschutzes berufen kann
Das LRA wird um eine „erneute Prüfung der Rechtsgrundlage“ ersucht.





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So, 5.Juni

Anbei das am 3.Juni per e-mail zugesandte Ergebnis der Prüfung der Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem Ergebnis der Ablehnung der Beschwerde: "Die Behörde hat in allen Fällen korrekt gehandelt."





Hier eine Erwiderung von Michel vom 5.Juni





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Fr, 3.Juni:
Beschwerdebrief an die Datenschutzbeauftragte des Freistaates Sachsen, Fr. Dr. Juliane Hundert (24)





Beschwerdebrief an die Präsidentin der Landesdirektion Sachsen,

Fr. Regina Kraushaar (25)





Interview "Die Kirche" vom 5.Juni (26)





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Mo, 30.Mai:
1 Woche nach dem Hungerstreik und der Zusage der Prüfung der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Udo Witschas -

noch keine Rückmeldung des Landrates

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Sa, 28.Mai:

Die Pressemeldung des Landkreises von Mo, 23.Mai (22)





Eine Sammlung (Auswahl) von medialen Echos (23)





https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/hungerstreik-pfarrer-bautzen-landratsamt-auslaenderamt-5692433-plus.html


https://www.lr-online.de/lausitz/hoyerswerda/nach-dem-hungerstreik-pfarrer-aus-hoyerswerda-streitet-weiter-mit-landratsamt-bautzen-64630367.html

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Mi, 25.Mai:

Pfr. Michel hat eine Entgegnung auf das Schreiben von Landrat Harig formuliert. Er wird nur an einem Gespräch teilnehmen, bei dem Vertreter der Bürgerbündnisse, die sich im Landkreis für die Integration der Flüchtlinge einsetzen, ihre Kritik vorbringen können. Dies kann eigentlich nur in einem offenen Rahmen stattfinden (z.B. mit Vertretern der Kreistagsfraktionen und der Presse), da die Folgen der Arbeit des Ausländeramtes alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises betreffen.
Es wird in dem Antwortschreiben des Landrates auf keine der konkreten Anfragen konkret eingegangen. Zu dem Verhalten von Herrn Witschas, der auf Schreiben penetrant nicht antwortet, gibt es überhaupt keine Reaktion.
Daher wird sich Michel parallel an die nächsten Instanzen im Freistaat Sachsen wenden.
Zu der Frage, ob Auslagen des Bürgerbündnisses in besonderen Fällen vom Ausländeramt erstattet werden, gibt es einen aktuellen Beleg: Das Ausländeramt hat am 29.April – über die Stadt Hoyerswerda – 150 € auf das Spendenkonto des Bürgerbündnisses überwiesen und damit dem Antrag auf Erstattung stattgegeben.

Wie nun – doch Anspruch oder nur Kulanz?










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Mo, 23.Mai:

Um 9.00 Uhr begann Pfarrer Michel seinen Hungerstreik. Gesprächsangebote in den Räumen des Landratsamtes schlug er aus, da eine schriftliche Antwort erwartet wird.
Eine solche wurde ihm am zeitigen Nachmittag ausgehändigt (16). Damit ist seine Erwartung formal erfüllt worden. Inhaltlich sind aber etliche Fehler und Missverständnisse (?) zu verzeichnen sowie neue Fragen dadurch aufgetaucht. Pfarrer Michel wird eine Erwiderung bis 25.5. formulieren, sie dem LRA zusenden und parallel hier auf der Homepage veröffentlichen.

Angefügt eine Pressemeldung des Flüchtlingsrates Dresden (17), eine frühere Beschwerde der Bürgerbündnisse im LK Bautzen (18) und die Antwort des Landrates (19) zur Thematik.











Eine Quelle mit Originaltönen von Pfr. Michel & LR Harig:

https://www.radiolausitz.de/#!/beitrag/pfarrer-kuendigt-hungerstreik-vor-landratsamt-bautzen-an-724271/

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„Herr Landrat, ich warte auf Antwort!“


Hungerstreik vor dem Landratsamt
Pfarrer Jörg Michel, Sprecher des Bürgerbündnis-ses „Hoyerswerda hilft mit Herz“ und Flüchtlings-beauftragter des Evangelischen Kirchenkreises schlesische Oberlausitz, wird ab Montag, 23.Mai, vor dem Landratsamt stehen mit einem Plakat

 „Herr Landrat, ich warte auf Antwort!“.
Zahlen im Text: Nr. der Dokumente s.u.
Was ist der Anlass?
Ende Januar hat Pfarrer Michel eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den 1.Beigeordneten, Herrn Udo Witschas, dem Landrat per Einschreiben zugestellt (11/14). Darauf gab es keine Reaktion. Alle Fraktionsvorsitzenden im Kreistag – außer AfD – wurden davon in Kenntnis gesetzt. Auf Nachfrage einer Kreisrätin führte Landrat Harig schriftlich aus: „Nach nochmaliger Prüfung kann kein Eingang einer Dienstaufsichtsbeschwerde verzeichnet werden.“ (12)
Daraufhin wiederholte Pfarrer Michel am 6.Mai die Zustellung über zwei offizielle e-mail-Adressen des Landratsamtes und wieder per Einschreiben (13). Er bat um eine Rückmeldung bis zum 20.Mai. Da keine Antwort, auch keine Eingangsbestätigung ihn erreicht hat, beginnt er am Montag, den 23.Mai, einen Hungerstreik vor dem Landratsamt.
Wir blicken auf die Landratswahl am 12.Juni. Landrat Harig lässt sich demonstrativ auf Großplakaten abbilden als Unterstützer für den Kandidaten und Parteikollegen Witschas. Könnte es da einen Zusammenhang geben für das Nichtbeantworten? Oder wollen Sie durch diese Aktion den Wahlkampf beeinflussen?
Dass diese Aktion den Wahlkampf beeinflusst, ist nicht mein Anliegen. Hätte Landrat Harig auf den Brief im Januar geantwortet oder spätestens jetzt, wo ein Empfang noch weniger zu leugnen ist, gäbe es keinen Anlass für mich. Ob das Nichtbeantworten für Landrat Harig ein Wahlkampfkalkül ist, kann nur er selbst beantworten. Wenn er sich als Protegé für Herrn Witschas soweit herablässt, dass einfachste demokratische Verhaltensnormen ausgesetzt werden, dann übernimmt er auch dafür die volle Verantwortung.

Was sind die Anlässe für die Dienstaufsichtsbeschwerde?
Zum einen ist es eine – aus meiner Sicht – eklatante Verletzung des Datenschutzes. Unterlagen einer Asylbewerberfamilie (hier: ein Darlehensvertrag mit der Evang. Kirchengemeinde Hoyerswerda-Neustadt), die natürlich dem Ausländeramt offengelegt wurden, gingen außer Haus an unbeteiligte Dritte ohne Schwärzung der persönlichen Daten der Familie. Eine entsprechende Beschwerde von Pfarrer Michel, der erst durch die Verwaltung seiner Kirche in Berlin auf diesen Vorgang aufmerksam wurde, bedachte der Verantwortliche für das Ausländeramt, der 1.Beigeordnete U.Witschas, mit einer recht patzigen Antwort im Sinne „alles vom Amt ok – der Pfarrer hat ein Problem“ (Vorgang 1/2/3/4)
Zum zweiten Anlass: Ein Asylbewerber wurde vom Ausländeramt schriftlich aufgefordert, sich von Hoyerswerda nach Kamenz zu begeben, um sich dort ordentlich anzumelden. Problem: Er hatte dafür kein Geld, wurde daher vom Ausländeramt nicht in die Lage versetzt, dieser Aufforderung nachzukommen. Das Bürgeramt Hoyerswerda versuchte in einem langen Telefonat mit dem Ausländeramt eine Lösung zu verabreden – ohne Erfolg. So wurde vom Bürgeramt das Bündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ um Hilfe gebeten, das daraufhin mit einem Darlehen von 100 € für den Betroffenen (Fahrtkosten und Verpflegung) aushalf. Die Bitte um Erstattung dieses Betrages durch das Ausländeramt wurde von diesem strikt abgelehnt. Eine schriftliche Nachfrage wurde vom 1.Beigeordneten Witschas nicht beantwortet. Eine erneute schriftliche Nachfrage – diesmal mit Einschreiben – blieb ebenfalls unbeantwortet. Daraufhin wurde das Sächsische Innenministerium durch Pfarrer Michel befragt, ob diese Art & Weise der Kommunikation üblich ist in sächsischen Verwaltungen und ob das Ministerium eine Aufsichtspflicht hat. Diese Aufsichtspflicht wurde aber an die untere Behörde, das Landratsamt, zurückverwiesen. Daher der Brief an Landrat Harig im Januar dieses Jahres.
(5/6/7/8/9/10/15)

Wie erleben die Bürgerbündnisse im Landkreis Bautzen, die sich seit 2014 für die Integration von Flüchtlingen einsetzen, die Zusammenarbeit mit dem Ausländeramt?
Es ist beschwerlich, mühsam, entmutigend …
2014 war die Leiterin des Ausländeramtes eine gewisse Frau Borrmann-Arndt. Unter ihrer Regie wurde den Bürgerbündnissen unmissverständlich vermittelt, dass sie eigentlich stören bei den Verwaltungsabläufen. Nach der Zunahme der Flüchtlinge und dem nun entstehenden Chaos wurde vom Landrat die Reißleine gezogen und Frau Borrmann-Arndt von dieser Verantwortung entbunden. Nun wurde der damalige Beauftragte des Landkreises für Katastrophenschutz mit dieser Aufgabe betraut. Jetzt wurden die Bürgerbündnisse als wichtige Partner angesehen für die Bewältigung der großen Herausforderung. Es wurde gemeinsam – auch für Einzelschicksale – nach einer pragmatischen Lösung gesucht. Wer ein gutes Gedächtnis hat, wird sich erinnern, dass vor fünf Jahren Herrn Witschas als 1.Beigeordneten die Verantwortung für das Ausländeramt entzogen wurde. Anlass war der öffentlich gewordene vertrauliche Austausch mit der NPD. Nach einer gewissen ‚Quarantäne‘ wurde ihm aber diese Verantwortung wieder übereignet – mit entsprechenden Folgen. So wurde von ihm ein Wechsel in der Leitung des Ausländeramtes vollzogen – es erschien wieder Frau Borrmann-Arndt auf der Bildfläche, deren Inkompetenz für diese Verantwortung schon erwiesen war. Dies hatte Folgen für die – dann nicht mehr so zu erlebende – Zusammenarbeit mit den Bürgerbündnissen. Auch das Klima im Amt wurde für Asylbewerber zunehmend rauer. Dies war ja auch die Richtlinie des Verantwortlichen Witschas: „Wir haben rund 45 Prozent ausreise-pflichtige Personen im Landkreis. Das primäre öffentliche Interesse bei diesen Personen ist das Verlassen der Bundesrepublik.“  (SZ-Tageblatt Hoyerswerda vom 23.April 2020)

Die Bürgerbündnisse in Bautzen www.willkommeninbautzen.de, in Kamenz www.buendnis-toleranz.de und Hoyerswerda www.hoyerswerda-hilft-mit-herz.de können von den Beschwernissen vielfältig berichten. Ebenso der Flüchtlingsrat in Dresden, der die Unterschiede bei der behördlichen Behandlung der Flüchtlinge im Freistaat beobachtet und dem Landkreis Bautzen einen unangefochten Spitzenplatz einräumt – im negativen Sinn https://www.saechsischer-fluechtlingsrat.de
Warum ein Hungerstreik?
Meine Erfahrung ist inzwischen, dass unangenehme Post im Landratsamt offensichtlich ‚entsorgt‘ wird. Wenn die Arroganz der Macht schon so aus den Knopflöchern trieft, ist es höchste Zeit zu sagen STOP! Ein Hungerstreik zeigt an, dass das Anliegen jemanden sehr wichtig ist - so wichtig, dass auch persönliche Entbehrungen in Kauf genommen werden.

Ich werde am Montag, 23.Mai, um 9.00 Uhr vor dem Eingang des Landratsamtes beginnen. Da ich als Pfarrer etliche dienstliche Verpflichtungen habe, werde ich dies entsprechend abstimmen. So endet der erste Protesttag um 21.00 Uhr und wird am Mittwoch, 25.Mai, und Freitag, 27.Mai, in gleicher Weise wiederholt. Wenn bis dahin keine substanzielle Antwort von Landrat Harig vorliegt, wird die nächste und die nächste und die nächste Woche … entsprechend koordiniert.





















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Am 12.05.2022 fand das 1.Begegnungscafé für Flüchtlinge aus der Ukraine statt. Eingeladen hatten Fr. B. Radeck von der RAA Hoyerswerda/Projekt HIP und Pfarrer J. Michel von „Hoyerswerda hilft mit Herz.“ Es kamen sehr viele Migranten, die in Heimen oder Wohnungen untergebracht sind. Sie konnten sich aus den zahlreichen Spenden Sachen heraussuchen, die Kinder fanden Spielzeug das sie auch gleich ausprobierten. Bei Kaffee und Kuchen konnte man ins Gespräch kommen mit Bürgern aus Hoyerswerda, den Sozialarbeitern der AWO Lausitz oder dem Jugendamt.      Verständigungsschwierig-keiten gab es Dank Übersetzern oder Technik nicht, es gab viel Interesse von beiden Seiten sich kennenzulernen.
Dieser Treff kann bei Interesse wöchentlich stattfinden, das Martin-Luther-King-Haus ist am Donnerstag dafür offen, immer ab 14.30 Uhr. 

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Tag & Nacht für Toleranz - Mittwoch, 6.April

Bei den 15 Veranstaltungen zur diesjährigen "Tag und Nacht für Toleranz"  wurde auch in das Martin-Luther-King-Haus eingeladen - eine Kooperation zwischen der Evangelischen Kirche, dem Bürgerbündnis und dem Immigrants Network Hoyerswerda .
Das Thema des Abends: Jesus, der Hase und das Ei.

Zunächst erzählten die Anwesenden wie sie das Osterfest begehen. Während es für Hindi und Muslime keine Bedeutung hat, spielt es im christlichen Glauben eine große Rolle. In Liberia isst man eine Woche kein Fleisch isst und von Karfreitag bis Ostersonntag wird gefastet, die Jesiden in Syrien haben keine besonderen Rituale. Die orthodoxen Christen in der Ukraine hingegen backen Kuchen und legen diesen auf den Altar. Nach dem Gottesdienst wird der Kuchen dann zu Hause verspeist. Es wurden Bilder aus der Heimat gezeigt.
Die Sorben in der Lausitz haben ganz besondere Rituale, so wurde über das Osterreiten gesprochen, das Waleien, das Holen des Oster-wassers und die Trachten der Sorben um Hoyerswerda. Es konnten kunstvoll verzierte sorbische Ostereier bestaunt werden, auch über die Techniken wurde gesprochen.
Pfr. Michel hat die Geschichte des Osterfestes aus Sicht der Kirche erklärt, wie ist es entstanden, welche Bedeutung hat es heute noch. Woher könnte die Bedeutung des Osterhasen und des Ei’s stammen, da gibt es unterschiedliche Theorien. Es wurde lebhaft diskutiert.
Das Interesse der Gäste aus der Ukraine, Afghanistan, Tschetsche-nien, Syrien, Marokko, Liberia, Indien und auch der Deutschen war groß. Da für die Muslime aktuell Ramadan ist und diese ihr Fasten während der Veranstaltung brechen konnten, haben wir uns auch über diese Säule des Islam unterhalten.
Ein gelungener Abend, der die Vielfalt der in Hoyerswerda Lebenden deutlich gemacht hat, auch wie wichtig die Begegnung der Kulturen untereinander ist.

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KRIEG UKRAINE

Spendenmöglichkeiten:

Informationen Landkreis BZ:

Lokale Presse-Informationen:

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Das Bürgerbündnis 'Hoyerswerda hilft mit Herz' dankt herzlich für die Spende der FA Lausitzer Grauwacke GmbH aus Lieske in Höhe von 1.100 € - bestimmt für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.






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Ein kleines Weihnachtswunder ...

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Jedes Kind soll Freude haben, jedes Kind aus jedem Land

Auch in diesem Jahr sollten die Kinder in den beiden Gemeinschaftsunter-kunft eine Weihnachtsüberraschung haben.

Gern hätten wir wieder mit den Kindern Kekse verziert, gebastelt und den Weihnachtsmann begrüßt. Da das aktuell nicht möglich ist war der Plan in diesem Jahr, gemeinsam mit der Percussion Gruppe um Chris Spencer und allen Kindern vor dem Haus „Rabatz“ zu machen. Gemeinsames Musizieren….

Aber ja, auch das, unmöglich.

So hat sich die Gruppe mit U. Hempel, S. Somogy, S. Ross und B. Radeck überlegt, wie können wir den Kindern eine Freude bereiten, ohne sie zu sehen.

So kam die Idee auf, jedem Kind eine kleine Weihnachtsüberraschung überreichen zu lassen. U. Hempel hat zu Hause viele Geschenke liebevoll verpackt für das Heim in der L.- Hermann Str. Ein Sozialarbeiter der AWO hat sie den Kindern überreicht.

Für das Haus in der Th. Müntzer Str. haben wir uns als Gruppe getroffen und für alle Kinder und Jugendlichen eine „Weihnachtstüte“ gepackt. Diese konnte durch 2 im Hause wohnende Migranten an die Kinder verteilt werden.

Die Eltern und Kinder haben es mit Freude und einem Lächeln gedankt.

Der Dank geht an alle Helfer, Spender und Förderer, danke an S. Ross, U. Hempel, S. Somogy, J. Rolly, S. Akhter, A. Farid und die beiden Herren M. Radeck und K. Stanulla- die die schweren Pakete tragen mussten.

In diesem Sinne: Sind die Lichter angezündet…….“

 

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„Mauerrisse“ - Theaterprojekt mit TEATRO DUE MONDI

Was verbindet uns? Was trennt uns? Wo kann man die „Anderen“ kennenlernen? Eingeladen hatte die Theatergruppe Teatro due Mondi zu Workshops und einer anschließenden Theaterinszenierung.

Vorbehalte gab es auf beiden Seiten, schaffen wir das? Reichen unsere Sprachkenntnisse? Können wir Theater spielen?

Aber Roberto, Grilli der Leiter des Workshops hat es ganz toll verstanden uns anzuleiten, eine Gruppe zu bilden, wo NIEMAND ein Außenseiter war. Die Workshops dienten zum Kennenlernen, üben, Reden, gemeinsamen Essen aller, auch der Schauspieler. Allein dadurch wurden schon „Mauern“ eingerissen.

Dem Auftritt haben wir alle entgegen gefiebert, hatten aber großen Spaß, waren geflasht, gerührt, begeistert. Noch heute sind alle, Kinder und Erwachsene, begeistert und tanzen den „Immigrant Punk“ auch zu Hause.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der IKW 2021 statt. Teilgenommen haben Einwohner der Stadt Hoyerswerda, egal ob neu zugezogen oder nicht.

 

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Fasten in den Religionen

Am 23.09.2021 trafen sich im Martin-Luther-King-Haus BürgerInnen der Stadt Hoyerswerda, um über das Fasten in den verschiedenen Religionen zu informieren und diskutieren.

Interessant dabei war, dass es gerade im Christentum keine große Rolle mehr spielt, während es für Muslime, Hindi und Buddhisten ein wichtiger Teil ihrer Religion ist.

Diskutiert wurde auch darüber, wie verschieden der Glaube gelebt wird, wo es aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten gibt. Darüber war sich der ein oder andere gar nicht im Klaren, wie viele Ähnlichkeiten es am Ende doch gibt. Ein gelungener Nachmittag im Rahmen der IKW 2021, organisiert von der Evangelischen Kirchengemeinde Hoyerswerda-Neustadt und "Hoyerswerda hilft mit Herz."

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 Syrische Küche

In unserem interkulturellem Kochkurs am 21.09.2021 konnten interessierte Köchinnen authentische Klassiker der syrischen Küche , wie Hummus, Baba Ganoush, Shishbarak, Frekeeh , Taboule, Falafel und Bakhlava zubereiten. Gerichte, die so nicht im Kochbuch stehen, konnten mitgekocht werden.

Außer leckerem Essen gab es Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen beim gemeinsamen Kochen und Essen.

Zum Nachmachen erhielten alle ein Handout mit den Rezepten, die sie zubereitet haben.

Diese Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt der VHS Hoyerswerda, Immigrant Networks und dem Projekt HIP der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Hoyerswerda.






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 Muslimische Bestattungen in Hoyerswerda möglich

Wo sie gelebt haben, sollen sie auch ihre letzte Ruhe finden: Für die besonde-ren Beerdigungsbräuche von Muslimen schuf die Stadt Hoyerswerda eine benötigte Fläche auf dem Waldfriedhof in Kühnicht.

Am 01.09.2021 war Abdul Razzaque, Imam der Bilal Moschee in Berlin ein zweites Mal in Hoyerswerda, um MigrantInnen und auch dem Bestattungs-haus Tannenhauer die Regeln und Bräuche einer muslimischen Bestattung näher zu bringen bzw. zu erläutern.

Diese sind jetzt in Hoyerswerda möglich, das Bestattungshaus kann auch Räume für rituelle Waschungen und Gebete zur Verfügung stellen. Eine Beerdigung ohne Sarg gestattet das sächsische Gesetz bisher nicht, aber man richtet den Kopf nach Osten aus – Richtung Mekka.

Einige der MigrantInnen sind jetzt geschult, um helfend zur Seite zu stehen. Pfarrer. Michel  hat alles organisiert. Die finanziellen Mittel hat das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ bereit gestellt.

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Schulanfang 2021

Am 26.08.20221 war es wieder soweit, 7 Erstklässler hatten eine Einladung zur Feier anlässlich ihres Schuleintritts erhalten.

Gespannt warteten die Kinder mit ihren Eltern. Den Schulanfängern sollte auch in diesem Jahr eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertüten- und Ranzenübergabe im Beisein der Eltern ermöglicht werden.

Daher trafen sich die Eltern in der AWO Medicare, wo Anna Voelkl (Hoyers-werda hilft mit Herz) diese über die Schulpflicht, die Wichtigkeit der Schule für die Zukunft informierte. Auch über die Abmeldung der Kinder bei Krankheit, ein gesundes Pausenbrot wurde gesprochen. An der interaktiven Tafel konnte Fr. Ross (AWO Lausitz) den Eltern den Schulweg erklären und wie man zur Schule gelangt.

Die Kinder bastelten gemeinsam mit Ute Hempel (Hoyerswerda hilft mit Herz) in der AWO Gemeinschaftsunterkunft Blumen. Mit diesen kamen sie dann zu den Eltern und wartetet auf die Übergabe von Ranzen und Zucker-tüten. Dank der Spender von Hoyerswerda hilft mit Herz konnte auch dieses Jahr jedes Kind einen neuen Ranzen bekommen, die Kinderaugen strahlten.

Alle freuen sich jetzt auf diesen spannenden neuen Lebensabschnitt, wo sie nicht mehr klein sondern ein Schulkind sind.

Organisiert wurde alles von Fr. Radeck (RAA Hoyerswerda/ HIP/Hoyerswerda hilft mit Herz), danke auch an S. Somogy für ihre Hilfe.  

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Pressemitteilung des Bürgerbündnisses "Hoyerswerda hilft mit Herz" vom 3.August 2021

Aus Anlass des Brandes in der Gemeinschaftsunterkunft der AWO in Hoyerswerda verweist das Bürgerbündnis auf den offenen Brief vom November 2020 (siehe unten), in dem wir bereits auf Risiken in den Massenunterkünften hingewiesen haben. Bei dem Brand am Mittwoch voriger Woche haben über 300 Personen ihre Wohnung verlassen und stundenlang ausharren müssen. Das wäre bei einer externen Unterbringung in Wohnungen nicht passiert, so wie wir es seit Jahren fordern. Leider weicht der Landkreis nicht von dieser Form der Unterbringung ab, in anderen Landkreisen ist dies anders.
Das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ hat mit einer Sofortspende den betroffenen Familien und Einzelpersonen geholfen beim Lebensmitteleinkauf und bei der Beschaffung neuer Kleidung.

Mit freundlichen Grüßen

                  Jörg Michel, Pfarrer / Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz"

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Informationen des Flüchtlingsrates Sachsen


Zahlen und Grafiken: Abschiebehaft. Waren im zweiten Quartal 2020 keine Menschen in Dresdner Abschiebehaft, schien ab dem 01. Juni 2020 zumindest auf der Hamburger Straße 15 die Pandemie vorbei. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden 31 Menschen inhaftiert, zehn im dritten, 21 im vierten Quartal. Womit der Knastbetrieb fast wieder auf dem Vor-Corona-Level ist. Insgesamt mussten nun 205 Menschen die Abschiebehaft Dresden seit ihrer Einrichtung am 03. Dezember 2018 von innen sehen. Durchschnittlich wurde seither alle 3,7 Tage ein Mensch inhaftiert.

  • BB1
  • BB2
  • BB3
  • BB4

Bei der Staatsangehörigkeit der Menschen liegt der Anteil jener mit tunesischer Staatsbürgerschaft bei einem Fünftel aller jemals Inhaftierten. Menschen marokkanischer und georgischer Staatsbürgerschaft folgen. Was das Tortendiagramm in zynischer Weise offenbart: wohl kein Ort in Dresden, wenn nicht Sachsen, ist derart international wie die Abschiebehaft. Wobei die Staaten des Westens fehlen. So offenbart das Diagramm auch den Kern von Abschiebehaft: Rassismus und Neo-Kolonialismus.


Sächsische Ausländerbehörden - hier insbesondere die Landesdirektion - beantragen mehr als die Hälfte der in Abschiebehaft Dresden vollzogenen Freiheitsentziehungen. Spannend ist, dass die Bundespolizei inzwischen zehn Prozent der Haftanträge stellt, welche beschlossen und in Dresden vollzogen werden. Hier ist ein gradueller Anstieg festzustellen. Bei den Ländern folgen nach Sachsen die Nachbarn Sachsen-Anhalt und, tatsächlich an dritter Stelle, das rot-rot-grün geführte Thüringen.


Die Sicherungshaft bleibt mit zwei Drittel Anteil an den Haftarten das wichtigste Instrument für die Behörden. Die Überstellungshaft - für Menschen erdacht, die unter die Dublin-III-Verordnung fallen und innerhalb Europas abgeschoben werden - kommt mit 15 Prozent an zweiter Stelle. Der Ausreisegewahrsam - eine maximal zehntägige Abschiebehaft - folgt mit 13 Prozent.

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Weihnachten 2020,  über 100 festlich gekleidete Kinder feiern gemeinsam mit ihren Eltern, dem Weihnachtsmann und vielen fleißigen Helfern in der Gemeinschaftsunterkunft der AWO Lausitz, es duftet nach Tannenbaum und Keksen - ...

JAA so hätten wir das gern gemacht, aber ein Virus namens Corona hielt uns davon ab. Aber natürlich sollten die Kinder auch in diesem Jahr eine kleine Überraschung haben. Seit Oktober haben wir uns den Kopf zerbrochen, wie das geht. Die Lösung: Jedes Kind bekommt einen Beutel mit Überraschungen, den die Frauen der Spielzimmer dann verteilen. So wurden Pläne geschmiedet, eingekauft, genäht und mit viel Liebe Überraschunsbeutel/-tüten geplant und befüllt. Allerdings holte uns auch hier Corona ein- eine Verteilung wurde durch den Lockdown schwierig. Aber auch hier gab es Dank fleißiger Helfer Lösungen: Frauen aus den Gemeinschaftsunterkünften der AWO verteilten die Überraschungen.

 DANKE an alle Helfer vor allen Dingen an Ute H., Steffi S., Susi R., Sumera A. und Majada E.A. und die Unterstützung der AWO Mitarbeiter, ohne die alles gar nicht möglich gewesen wäre. In diesem Sinne allen ein besinnliches Fest, auf ein frohes 2021, auch Corona geht (hoffentlich) mal vorbei. Bleiben Sie gesund!

 

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Offener Brief        Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ Hoyerswerda

 Corona-Risiko mit Ansage

 Manche wundern sich, warum der Landkreis Bautzen deutschlandweit mit

führend ist bei den Inzidenzzahlen. Eine Ursache hat der Landkreis selbst dazu beigetragen bzw. vorsätzlich herbeigeführt.

Schon bei der 1.Welle im Frühjahr wurde der Landkreis darauf hingewiesen, dass die Gesamtunterkünfte für Asylbewerber in Kamenz und Hoyerswerda die nötigen Hygienevorschriften nicht einhalten können (gemeinsame Sanitäranlagen und Küchennutzung).

Dazu hatte der 1.Beigeordnete, Udo Witschas, Position bezogen: „Wir haben rund 45 Prozent ausreise-pflichtige Personen im Landkreis. Das primäre öffentliche Interesse bei diesen Personen ist das Verlassen der Bundesrepublik. Eine dezentrale Unterbringung dieses Personenkreises konterkariert dieses Interesse.“  (SZ-Tageblatt Hoyerswerda vom 23.April 2020)

Im Frühjahr gab es Gott sei Dank nur einzelne Infektionsfälle, bei denen z.B. durch Betroffenen selbst eine Isolation gestaltet wurde.

 Gefährdung war dem Ausländeramt bekannt

Ihre Sorge brachten die Bündnisse aus Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda in einem Schreiben an die Leiterin des Ausländeramtes, Frau Borrmann-Arndt, zum Ausdruck. Dieser ‚Fragenkatalog‘ sollte bei einem gemeinsamen Gespräch am 1.Juli beantwortet werden. Frau Borrmann-Arndt eröffnete allerdings zum Beginn, dass sie sich weigert, auf diese konkreten Fragen einzugehen. Sie ist nur dem Kreistag auskunftspflichtig. Der Vertreter des Hoyerswerdaer Bündnisses verließ darauf die Sitzung, die ja für die Beantwortung verabredet wurde. Eine Kopie des Fragenkatalogs wurde in diesem Zusammenhang auch an das Gesundheitsamt des LK versandt. Eine zeitnahe Reaktion dieses Amtes in den Heimen ist nicht bekannt geworden.

 Aktuelle Situation in Hoyerswerda

Nun bei der 2.Welle sind die Heime in Hoyerswerda außerordentlich betroffen. Über die Situation in den Heimen in Kamenz und in Sohland-Wehrsdorf liegen leider keine Informationen vor.

Zu den begünstigenden Bedingungen wurde oben schon etwas ausgeführt. Dazu kommen die beengten Verhältnisse. So hat eine Person im Heim Anspruch auf 6 m 2. Zum Vergleich: In den Einkaufsmärkten ist die Besucherzahl wegen Corona beschränkt auf 10 m 2 pro Person - und soll demnächst sogar auf 20 m² erweitert werden!

   Aktuelle Negativerfahrungen:

* bei einem öffentlichen Termin bei Gericht wurde einer Betroffenen, die in einer GU in Hoyerswerda lebt, aufgrund ihrer Wohnadresse der Zugang zum Verhandlungssaal untersagt (wegen latenter Corona-Gefahr) / da sie natürlich bei ihrem eigenen Anliegen anwesend sein wollte, wurde die Verhandlung vertagt

* in den Heimen in HY ist es nicht mehr möglich, Infizierte gesondert in einer Quarantäne unterzubringen, daher werden diese jetzt abseits untergebracht

* Kinder, die mit ihren Familien in GU untergebracht sind, werden teilweise vom Schulunterricht ausgeschlossen mit Hinweis auf Corona-Gefährdung

    Bewohner der Heime werden demnach als potentiell infiziert stigmatisiert. Der Ausschluss der Kinder von Bildung und sozialem Leben ist somit noch gravierender als wie zur Zeit für den Rest der Bevölkerung.

 „GU sind kostensparender“

Der Landkreis betreibt eine der größten Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber in Sachsen. Als Begründung für die Konzentration der Asylbewerber in Gesamtunterkünften wird oft die Kostenersparnis angeführt. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Viele Landkreise im Freistaat Sachsen sind auf dezentrale Unterbringung in Wohnungen übergegangen – wegen Kostenersparnis und besserer Integration. Der Landkreis Bautzen hingegen hatte beim Rückgang der Asylbewerberzahlen vor einigen Jahren dezentrale Unterkünfte bzw. kleinere Einrichtungen geschlossen zugunsten der großen Gesamtunterkünfte. Wenn also keine Kostenersparnisse damit verbunden sind – was ist dann der Grund an dieser ‚Dinosaurier‘- Unterbringung?  

Die Äußerung von Herrn Witschas muss dann allerdings so verstanden werden, dass es kein Interesse gibt an einer wirklich integrativen, humaneren Variante, sondern dass der Druck auf die Asylbewerber ohne Aufenthaltsstatus hoch gehalten werden soll durch schlechte Wohnbedingungen. Wer allerdings Schicksale kennt von betroffenen Familien, die schon etliche Jahre in den Heimen leben müssen, weiß, dass sie oft nicht die Möglichkeiten haben, eine Klärung herbeizuführen, da die zuständigen Botschaften und ihre Heimat-länder nicht kooperieren bzw. deutsche Institutionen Dokumente verlangen, die nicht beschafft werden können (Geburtsurkunden, Heiratsurkunden u.ä.).

  Warum also trotzdem Gesamtunterkünfte?

Die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Bautzen wirft wie ein Scheinwer-fer das Licht auf die Situation der Asylbewerber in den Gesamtunterkünften. Herr Witschas schiebt als Begründung für die Richtlinie des Ausländeramtes das fehlende ‚öffentliche Interesse‘ für eine dezentrale Unterbringung vor. Es kann aber sein, dass es plötzlich ein öffentliches Interesse gibt, wenn die Situation in den GU’s als Ursache für vermehrte Infektionen nachgewiesen wird. Oder sind Asylbewerber Menschen zweiter oder dritter Klasse, deren Gesundheit nicht so sehr im öffentlichen Interesse ist und für die die Vorgaben der Hygiene ausgesetzt werden können – weil sie unter Heimbedingungen sowieso nicht einzuhalten sind?!

   Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit wird mit Spendenaufrufen u.a. an die weltweite Not erinnert – aber vor der Not in unserer Nachbarschaft verschließen wir die Augen!

 

Das Bürgerbündnis Hoyerswerda erwartet darum,

·  dass im Landkreis die Unterbringung von Familien, älteren Menschen

   und Risikopersonen in Gesamtunterkünften beendet wird zugunsten

   einer dezentralen Unterbringung

·  dass grundsätzlich eine dezentrale Unterbringung geprüft wird unter  

   Aspekten einer damit verbundenen besseren Integration

 

Hoyerswerda,                                            Pfarrer Jörg Michel

am 1.Advent 2020                           Sprecher des Bürgerbündnisses

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Asylbewerber in GU (Stand November – Auskunft Homepage LK BZ):

* Sohland Wehrsdorf – 108

* Kamenz – 297

* Hoyerswerda Doppelheim Herrmann-Str./Müntzer-Str. – 519

                       Zum Vergleich: Es sind nur 40 Asylbewerber in

                       Hoyerswerda in Wohnungen untergebracht! = 8,3 %

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Gesamt GU LK BZ 924 / Unterbringung in Wohnungen 301 = 1/ 3


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   Am 19.10.2020 fand unser Frauenbrunch bei Kaffee, Tee und Schoko-croissants statt, denn Schokolade macht glücklich.   
       Es waren Frauen aus sehr unterschiedlichen Ländern wie Venezuela, Kosovo, Indien, Marokko, Pakistan, Irak und Deutschland da. Das Thema das zur Zeit alle bewegt- Corona- wurde ausführlich besprochen. Fr. Birgit Radeck wies daraufhin, dass man die alljährliche Grippeschutzimpfung nutzen sollte. Die Frauen tauschten sich daraufhin aus, wie sie die Krise bisher meistern, in- und außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft.    
       Offenbar wissen, gerade die neu Zugezogenen nicht, was man in Hoyerswerda in seiner Freizeit so machen kann. Es wurde sich über die KUFA das Ossi  und andere Anlaufpunkte in der Stadt ausgetauscht. Gerade jetzt in den Ferien finden viele Veranstaltungen statt, wo man neue Leute kennen lernen kann. Für die Damen aus Venezuela stellt die katholische Kirche einen wichtigen Anlaufpunkt dar, mithilfe von Google Maps war diese schnell gefunden.    
       Auch offenbar wenig bekannt sind die ehrenamtlichen Angebote in den Heimen. Obwohl die meisten der Frauen auf einer Etage wohnen kannten sie sich nicht. Jetzt hat Jessy Rolly wieder 2 neue Schülerin-nen in ihrer Deutsch Nachhilfe und die Frauen wissen auch über Ansprechpartner im Heim und das Nähzimmer Bescheid.  Natürlich kam auch der Spass nicht zu kurz. Wir hoffen auf weitere Veranstaltungen in dieser Form- trotz Corona.   

Am 29.09.2020 fand an der Gemeinschaftsunterkunft der AWO in der Th.- Müntzer-Str. die Veranstaltung "Die Welt ist kunterbunt - Gemein-sam gegen Rassismus" statt. Eingeladen hatte "Hoyerswerda hilft mit Herz". Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen wurde ein Nachmittag mit Spiel und Sport gestaltet. Kinder vieler Nationen wetteiferten beim Laufen, Seilspringen, Tauziehen u.a. um die Wette. Dabei ging es nicht nur darum wer der Beste oder Schnellste ist, sondern alle Kinder sollten gemeinsam Spaß haben, egal aus welchem Land man kommt. Gemeinsam wurde dann auch noch die Straße vor dem Heim kunter-bunt bemalt, jeder probierte sich dort aus. Ein gelungener Nachmittag im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Hoyerswerda.   


Seit mehreren Wochen gibt Frau Jessy Rolly in der Gemeinschafts-unterkunft der AWO in der Th. Müntzer Str. ehrenamtlich Deutschkurse. Daran kann jeder teilnehmen der möchte, bisher sind es fast ausschließlich Frauen. Dabei wird sie unterstützt vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz"  und der AWO Lausitz. Für viele Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften ist der ehrenamtliche Deutschkurs eine der wenigen Möglichkeiten, diese Sprache zu erlernen. Fr. Rolly selbst weiß, wie schwer es ist die Sprache zulernen, daher unterstützt sie wo sie kann.   


Am 29.09.2020 fand in Zusammenarbeit Volkshochschule Hoyers-werda und dem "Bürgerbündnis Hoyerswerda hilft mit Herz" ein syrischer Kochabend statt. Yousra Naddaf wurde von ihren Freundinnen dabei tatkräftig unterstützt. Es geht dabei nicht nur um das Kochen, sondern auch um die Begegnung der Kulturen, das Verständnis füreinander. So konnte eingetaucht werden in die Welt der arabischen Gewürze, Gerüche und Gerichte, es gab landestypisch dazu Fladen und Tee. Die Gäste, die zum Teil schon Syrien bereist hatten, tauschten sich mit den Migranten aus, hatten Fragen nicht nur zum Essen und Kochen. Ein rundum gelungener Abend, der ein Zeichen des Miteinander und Kennenlernens setzte.


Am 26.08.2020 fand in den Räumen der AWO Lausitz eine kleine Schuleintrittsfeier statt, die vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz" organisiert wurde. 10 Kinder aus 6 Nationen sind in diesem Jahr Erstklässler.
Sie wurden schon vor Wochen eingeladen und waren ganz gespannt. Während die Kinder ihre Zuckertüten gestalteten erklärte A. Völkl- Schulsozialarbeiterin bei der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V., den Eltern einige Dinge über Schule in Deutschland. Sie zeigte wie man gesunde Dinge in die Brotbüchse packt, welche Pflichten die Eltern haben, wo man sich Hilfe holen kann und vieles mehr.
In der Zwischenzeit waren alle Zuckertüten bunt gestaltet und auch gefüllt. So konnte man diese überreichen. Jeder der Schulanfänger bekam einen Ranzen, den das Bürgerbündnis aus Spenden erwerben konnte.
Danke an die Helfer vom Landratsamt/ Ausländeramt, der AWO Lausitz e.V., der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V. und vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz".

Am 22.08.2020 waren auch viele Unterstützer des Bürgerbündnisses „Hoyerswerda hilft mit Herz“ dabei, um Gesicht zu zeigen. Die Identitäre Bewegung hatte einen Infostand auf dem Lausitzer Platz aufgebaut.  Ca. 120 Menschen verschiedener politischer Gruppen und Bündnisse  waren beim Gegenprotest gegen einen Info-Stand der rechtsextremen Identitären dabei.

Am 17.08.2020 trafen sich Ehrenamtliche des Bürgerbündnisses Hoyerswerda hilft mit Herz im King-Haus. Themen waren u.a. der Umgang der neuen Leiterin des Ausländeramtes des Landkreises mit den Bündnissen. Herr Michel berichtete von den Treffen im Juni und Juli, als sich die 3 Bündnisse des Landkreise zu Gesprächen trafen. Es wurde ein Brief an das Ausländeramt verfasst, der bis heute unbeant-wortet blieb.

Informationen zu Treffen mit Vertretern der verschiedenen Parteien wurde angesprochen, ebenso die Wahl des neuen OB in Hoyerswerda. Es kann sich jeder eine eigene Meinung bilden, Wahlforen finden in nächster Zukunft statt.

Herr Serwerzinski informiert über die Zusammenarbeit mit Donner und Partner, er kann in verschiedenen Berufen Migranten in Arbeit vermitteln. Khabat Ibo wird das in die MSO weiter tragen.

Weiterhin planen wir einen Ausflug in die Krabatmühle Schwarzkollm, die genauen Daten werden noch bekannt gegeben. 

Seit langem warteten die  Frauen darauf, dass wieder ein Frauenbrunch für Geflüchtete stattfindet. Am 19.08.2020 war es soweit, dass sich einige Frauen im Jugendclubhaus Ossi treffen konnten.

Bei Gesprächen unter Frauen, über Erziehung, Kinder und das Erlebte während des Corona Lockdowns kamen alle ins Gespräch. Eine Mitarbeiterin der RAA Hoyerswerda Ostsachsen warb für ihr neues Projekt, wo sich Migranten aktiv einbringen können.

Dem Wunsch der Frauen entsprechend werden wir uns das nächste Mal sportlich/tänzerisch bewegen.

 

 



Sächsische Zeitung - Hoyerswerdaer Tageblatt 30.11.2019

"Sachsen ehrt Bürgerbündnis"

Hoyerswerda. Das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hflfl mit Herz“ ist einer der Gewinner des  Sächsischen Integrationspreises 2019.

Die Auszeichnungsveransnaltung fand gestern im Sächsischen Landtag in Dresden statt. Geehrt wurden drei Projekte beziehungsweise Initiativen für ihr Engagement bei der Integration von MigrantInnen. Wie es vom Sozialm'misterium heißt, hatte es insgesamt 62 Bewerbungen gegeben Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In einer Mitteilung des Ministeriums steht das Bürgerbündnis zeichne sich durch sein langjähriges Engagement und ein breites Angebot für Geflüchtete aus. Erwähnt werden Deutsch-Kurse beziehungsweise Deutsch-Nachhilfe. Weiter heißt es,  "Hoyerswerda hilft mit Herz" sei „in einem strukturell anspruchsvollen Gebiet aktiv und anerkannt“. Gegründet worden war das Bürgerbündnis Ende 2013, kurz vor der Eröffnung des Asylbewerber-Wohnheirns in der ehemaligen Förderschule an der Dillinger Straße. Es war bereits 2017 für den Sächsischen Integrationspreis nominiert worden.

Die beiden anderen Preisträger sind das Projekt „bunteBox" des CVJM Glauchau mit Kursen für Handwerk und Kunst sowie die Flüchtlings-zeitung „Horizont“ aus Chemnitz. Einen Sonderpreis bekam der Integrationspate Udo Friedrich aus Meerane, der seit vielen Jahren im Kreis Zwickau Flüchtlinge unterstützt. Der Sächsische Integrationspreis wurde gestern bereits zum zehnten Mal vergeben. (red/MK)


https://www.saechsischer-integrationspreis.de/

https://hoyte24.de/nachrichten/s%C3%A4chsischer-preis-f%C3%BCr-hoyerswerdaer-b%C3%BCrgerb%C3%BCndnis.html

 


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Am 25.09.2019 fand im Rahmen der IKW ein Workshop zum Thema „Antisemitismus—wo kommt er her?" Er beinhaltet religiöse wie auch rassistische Elemente, bezieht sich auf den Holocaust wie auch die Politik des modernen Israel. Diese Vorstellungen entspringen einer langen Tradition einer Judenfeindschaft, die bis in die Antike zurückreicht. Welches sind die Hintergründe und Motive? Und vor allem: Wie können wir auf die Herausforderungen reagieren – als demokratische Zivilgesellschaft, im Umgang mit Zugezogenen und als politische Bildung?

Über 20 Einwohner*innen der Stadt Hoyerswerda hatten Interesse an Vortrag und Gesprächen. Es gab interessante Diskussionen zum Thema Nahostkonflikt, Palästinenser und Israel und wie der Konflikt eventuell zu lösen sei. Das Schlusswort hatte Herr Michel: „Wir können das Unsrige tun. Und zwar hier in Hoyerswerda“, meinte der Pfarrer Mittwoch in der VHS beim Vortrag. „Wir können etwas tun für ein friedliches Miteinander. Das ist schon anstrengend genug.“


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Am 25.08.2019 gab es wieder unser Begegnungscafe, diesmal in der KUFA.Bei Kaffee und Gebäck konnten sich Migrant*innen und Deutsche austauschen. Einen großen Dank an die Kulturfabrik in Hoyerswerda, die mit Rat und Tat zur Seite stand, kurzfristig die Hüpfburg zur Verfügung stellte und so den Kindern eine besondere Freude bereitet hat. Danke auch an alle fleißigen Helfer.




Am 24.07.2019  gab es ein Begegnungscafé in der Kinder- und Jugendfarm. Die Kinder konnten reiten, basteln, den Streichelzoo besuchen. Diesmal hieß es auch: „Pack die Badehose ein“, denn der große Pool war befüllt. Das war dann natürlich  das Highlight, bei 32 Grad im Schatten.  Wartezeiten vor dem Baden waren da inclusive. Aber die Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendfarm boten auch eine Bastelstation an, wo sich jeder sein „Traumhaus“ basteln und gestalten konnte. Diese nahmen die Kinder  mit nach Hause, wo sie damit weiter malen, basteln und spielen können.

 Natürlich gab es auch selbstgemachte Limonaden, Eis, Kaffee und Kuchen. Danke an alle Helfer und Besucher. Im Schnitt besuchen ca. 70 Erwachsene und genauso viel Kinder unser Cafés.

 Wir danken allen Helfern, die ehrenamtlich geholfen haben sowie den Mitarbeitern der Kinder- und Jugendfarm, für ihre tolle Unterstützung.















































 

 

 

 


 

Lausitzer Rundschau 18.Mai